Bei Aluminium (Al) handelt es sich um ein Leichtmetall, das ein sehr guter elektrischer Leiter ist und sehr oft in der Elektrotechnik sowie in Form von Legierungen in der Flugzeug- und Autoindustrie verwendet wird. Zu den weiteren Eigenschaften von Aluminium gehören eine ausreichend hohe Festigkeit bei einer ausgezeichneten Formbarkeit, es lässt sich gut schweißen, es ist sehr korrosionsbeständig und es verfügt über eine gute Wärme- und elektrische Leitfähigkeit. Ebenso bekannt sind dessen antistatischen Eigenschaften - dass es sich um nichtmagnetisches Material handelt und dass es recycelbar ist. In der Natur kommt es in Form von Verbindungen vor. Am bekanntesten hiervon ist Bauxit.
Obwohl Aluminium zu den am meisten vertretenen Elementen in der Lithosphäre gehört, war dessen industrielle Produktion noch bis vor relativ kurzer Zeit ein sehr schwieriger Prozess. Erst, seitdem der industrielle Schmelzelektrolyseprozess von Eisenerzen beherrscht wird, ist die jetzige jährliche Produktion von vielen Tonnen reinen Aluminiums möglich. Während der Elektrolyse, die bei einer Temperatur von 950 °C stattfindet, werden reines Bauxit und Kryolith miteinander vermischt und an der Katode wird reines Aluminium abgelagert und an der Grafitanode Sauerstoff.
In der Industrie wird Aluminium am häufigsten als Legierung verwendet. Am bekanntesten hiervon ist die Kupfer-Magnesium-Legierung, die auch unter dem Namen Duralumin bekannt ist. Gegenüber reinem Aluminium ist die Zugfestigkeit von Duralumin 5x größer sowie härter - unter Beibehaltung eines niedrigen Gewichts.
Aluminium ist für den Menschen von großer Bedeutung. Es lässt sich heute nur schwer durch andere Metalle ersetzen und findet in fast allen Betätigungsfeldern der Menschen Verwendung.